Carolin Zierath stellt sich vor

Liebe Gildehauserinnen und liebe Gildehauser!

Ich freue mich, dass ich mich Ihnen hier vorstellen darf. Mein Name ist Carolin Zierath und ich bin vor 32 Jahren in Osnabrück auf den Zug des Lebens aufgesprungen. Die überwiegende Zeit meines bisherigen Lebens habe ich in Osnabrück verbracht. Dort bin ich in der Evangelisch-reformierten Kirche groß geworden - in der Bergkirche getauft und in der Friedenskirche konfirmiert. Als die reformierten Gemeinden in und um Osnabrück zusammengelegt wurden, habe ich bei dem Auf- und Umbau der Friedenskirche zur Jugendkirche Osnabrück mitgewirkt. Doch nach meinem Abitur im Mai 2008 zog es mich in die Ferne. Der Zug nahm an Fahrt auf. Nächster Halt wurde Kamerun. Mit Brot für die Welt und den Evangelischen Freiwilligendiensten machte ich dort ein Freiwilliges Soziales Jahr. Dieses Jahr war sehr prägend für mich und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich Theologie studieren wollte.

Zunächst studierte ich für drei Jahre in Münster. Danach ging ich für ein Auslandssemester wieder zurück nach Kamerun. In dieser Zeit heiratete ich auch meinen damaligen Freund, den ich bereits 2008 in Kamerun kennengelernt hatte. Wir entschlossen uns dazu gemeinsam nach Deutschland zu ziehen und die nächsten Jahre in Berlin zu verbringen. Dort habe ich das Theologiestudium fortgesetzt und im Februar 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Nun sollte eine ganz besondere Reise beginnen: Das Abenteuer Eltern. Im Mai 2017 kam unsere Tochter Ivy Marie zur Welt. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in Richtung Hannover, wo ich ab Oktober 2017 mein Vikariat in der Evangelisch-reformierten Gemeinde begann. Es folgten zweieinhalb sehr spannende, turbulente und lehrreiche Jahre. Im Februar 2020 beendete ich das Vikariat mit dem 2. Theologischen Examen und konnte meinen Dienst als Pastorin coll. in der Gemeinde Hannover weiterführen. Der Vater meiner Tochter entschied sich während der Zeit des Vikariats dazu, nach Berlin zurückzugehen. Unsere Wege trennten sich fortan.

In den vergangenen vier Jahren hat mich nicht nur das Elternsein, sondern auch die unterschiedlichen Erfahrungen in der Gemeinde und die zahlreichen Begegnungen mit freundlichen Menschen vor Ort vieles gelehrt. Die Arbeit in Zeiten der Pandemie bot ihre ganz eigenen Herausforderungen und Chancen. Ich bin froh, dass ich all diese Erfahrungen sammeln durfte. Mit diesen wertvollen Erkenntnissen im Gepäck fühle ich mich gut vorbereitet für meinen weiteren Weg als Pastorin.

In meiner Freizeit mache ich gern Musik, fotografiere oder werde auf andere Art und Weise kreativ. Ich reise auch sehr gern, arbeite bei der Norddeutschen Mission mit und war gemeinsam mit der Frauenkommission bei unseren Partnergemeinden in Togo und Ghana. Gerne verbinde ich meine Interessen mit meiner Arbeit und bringe mich in diesen Bereichen in der Gemeinde ein.

Ich freue mich schon auf die nächste Station meiner Reise und hoffe, dass es Gildehaus sein wird. Ich kann es mir gut vorstellen. Jede Reise braucht ein Ziel.

Carolin Zierath
Monatsspruch
Oktober
Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.
(Hebr 10,24)
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